Initiative geht es um die Infrastruktur
Statement der BI zum OB-Sommerinterview

Um den Erhalt der Infrastruktur geht es der BI Pro Flugplatz, nicht um den Verein.
Foto: Ulrich Marx Offenburg (red/ins). In einer Stellungnahme äußert sich Rolf Leonhardt von der Bürgerinitiative Pro Flugplatz Offenburg zu Passagen im Sommerinterview mit Oberbürgermeister Marco Steffens. Leonhardt stellt klar, dass es der Initiative um den Erhalt der Infrastruktur Flugplatz geht und nicht um einen Verein. Natürlich könne aber der Verein den Flugplatz bewirtschaften.
„Herr Oberbürgermeister Steffens verdreht die Definition von gemeinnützig“, ist Leonhardt weiter überzeugt. „Das Gelände für einen Dumpingpreis an ein paar von ihm begünstigte Unternehmer zur Gewinnerzielung zu überlassen, ist nach seiner Argumentation gemeinnütziger als ein als gemeinnützig anerkannter Verein“, argumentiert er. Er befürchte, dass die Unternehmer die von der Stadt erworbenen Grundstücke für ein Mehrfaches privat verkaufen werden. Es gebe noch genug Grundstücke auf Offenburger Gemarkung, nur nicht zu „Dumpingpreisen, weil nicht im Besitz der Stadt“.
Die BI Pro Flugplatz könne sich vorstellen, den Flugplatz für die nächsten fünf Jahre einem Probelauf zu unterziehen. „Das könnte bedeuten, dass die Fliegergruppe mit Unterstützung des Wirtschaftsförderers der Stadt den Flugplatz bewirtschaftet“, erläutert Leonhardt. So bliebe der Status Sonderlandeplatz bestehen und die Fliegergruppe könne den Flugbetrieb weiter regeln. „Das geplante Gewerbegebiet könnte zukunftsweisend neben dem Landeplatz eingebunden werden“, so Leonhardt.
Standort-Kapital
Offenburg sei eine überregionale Dienstleistungsmetropole, nicht nur die Arbeitsplätze würden daher zählen. Der Flugplatz habe zudem eine wirtschaftsfördernde Funktion für die Stadt und die Region und sei ein Standort- Kapital, das nicht verspielt werden dürfe.